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Mutterschaftsanerkennung

Leistungsbeschreibung

Eine Mutterschaftsanerkennung ist eine Erklärung einer unverheirateten Frau, die zur Herstellung eines rechtlichen Abstammungsverhältnisses zwischen ihr und dem von ihr geborenen Kind führt.
Die Mutterschaftsanerkennung ist nur in wenigen Ländern gebräuchlich, in Europa noch in Frankreich und Italien.

Verfahrensablauf

Zur Beurkundung ist die persönliche Anwesenheit der Erklärenden erforderlich.

An wen muss ich mich wenden?

Die Beurkundung der Mutterschaft ist beim Standesamt, Jugendamt, Amtsgericht oder Notar möglich.

Um die zuständige Stelle für Ihren Ort zu finden, geben Sie bitte im oberen Ortssuchfeld Ihren Gemeindenamen an. » zur Ortssuche

Voraussetzungen

Eine ausländische Staatsangehörigkeit eines Elternteils sieht die Mutterschaftsanerkennung vor.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • gültiges Ausweisdokument der (werdenden) Mutter Personalausweis oder Reisepass
  • Geburtsurkunde des Kindes oder Bestätigung über die Geburt des Kindes, falls diese noch nicht beurkundet ist oder Auszug aus dem Mutterpass, falls das Kind noch nicht geboren ist
  • eigene Geburtsurkunde
  • Bei Abweichung des Namens, entsprechende Nachweise (z.B. Heiratsurkunde)
  • Telefonnummer, unter der die Mutter zur Terminvereinbarung erreicht werden kann

Welche Gebühren fallen an?

Die Standesämter erheben i.d.R. eine Gebühr für die Beurkundung einer Mutterschaftsanerkennung oder der Zustimmungserklärung hierzu. Die Jugendämter erheben meist keine Gebühren.

Bei Notaren und Amtsgerichten werden Gebühren erhoben.

Fachlich freigegeben durch

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Fachlich freigegeben am

17.10.2016